„Sag mal, Oma …“ – auf Spurensuche
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„Sag mal, Oma …“ – auf Spurensuche

Auftakt zum Projekt „KAFFEE KAPPEL KRIEG“
224 Namen stehen auf zwei Holztafeln in der Kirche in Cappel. Doch wer waren die Menschen hinter diesen Namen? Welche Geschichten verbergen sich hinter den Einträgen, und was ist davon bis heute in den Familien lebendig geblieben?

Diesen Fragen gehen rund 30 junge Menschen im Projekt „Sag mal, Oma …“ nach, das durch das „Bundesprogramm „Demokratie leben!“ – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert wird. Bei der Auftaktveranstaltung am 8. Oktober 2026 in unserer Kirche in Cappel fiel der Startschuss für die Spurensuche. Die Jugendlichen beschäftigen sich mit den Lebensgeschichten der im Krieg gefallenen Soldaten und kommen mit deren Nachfahren ins Gespräch. Dabei geht es um Erinnerungen, Familiengeschichten, alte Briefe und Fotos – und darum, den Menschen hinter dem Namen wieder ein Gesicht zu geben.

Das Projekt bildet den Auftakt zu „KAFFEE KAPPEL KRIEG“, das für Anfang 2027 geplant ist. Im Rahmen von „Kaffee Kappel“ sollen die Ergebnisse in der Kirche Cappel vorgestellt werden. Geplant ist ein Ort der Begegnung, an dem Jung und Alt über Krieg und Frieden, Erinnerung, Demokratie und unser Zusammenleben ins Gespräch kommen können.

Denn Erinnerungskultur bedeutet, die Vergangenheit lebendig zu halten und daraus Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.

Aus Namen werden Geschichten. Aus Geschichten werden Gespräche.