Auch wenn der ökumenische Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt in diesem Jahr wetterbedingt nicht wie geplant im Schweigegarten stattfinden konnte, tat dies der festlichen Stimmung keinen Abbruch. Kurzerhand wurde der Gottesdienst in die Klosterkirche Blomberg verlegt, wo zahlreiche Besucherinnen und Besucher gemeinsam Christi Himmelfahrt feierten.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrerin Iris Beverung und Pfarrerin Lena Skirka. Beteiligt waren die Ev.-ref. Kirchengemeinde Cappel-Istrup, die Ev.-ref. Kirchengemeinde Blomberg, die Lutherische Kirchengemeinde Blomberg, die Katholische Kirchengemeinde Blomberg sowie die SELK Blomberg. So wurde die ökumenische Verbundenheit der Gemeinden sichtbar und erlebbar.
Für den festlichen musikalischen Rahmen sorgten die Posaunenchöre der Kirchengemeinde Cappel-Istrup und der Lutherischen Kirchengemeinde Blomberg unter der Leitung von Anne Engelbert-Riepe.
Im Mittelpunkt der Predigt über Johannes 17,20–26 stand die Frage, was Christi Himmelfahrt heute für uns bedeutet. Ausgehend von einer Unterrichtsszene mit Grundschulkindern wurde deutlich, wie schwer es ist, das Unsichtbare in Bilder zu fassen. Die Predigt machte Mut, Himmelfahrt nicht als Abschied Jesu zu verstehen, sondern als Zusage seiner bleibenden Gegenwart. Jesus ist nicht verschwunden – er ist auf neue Weise gegenwärtig und verbindet Menschen über alle Grenzen hinweg. Gerade in einer Zeit, die von Unsicherheit und Zukunftsängsten geprägt ist, erinnert das Gebet Jesu daran, dass unsere Hoffnung nicht auf dem Sichtbaren gründet, sondern auf Gottes Liebe und der Herrlichkeit, die Christus seinen Menschen schenkt.
Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen viele Besucherinnen und Besucher die Einladung zum gemeinsamen Mittagessen im Gemeindehaus „Im Seligen Winkel“ an. Bei guten Gesprächen und fröhlicher Gemeinschaft klang der Himmelfahrtstag in angenehmer Atmosphäre aus.
Der Kirchenvorstand