Eine bunte Vielzahl an Menschen aller Generationen füllte die Stadtkirche am Heiligen Abend, um das Krippenmusical „Die Weihnachtsmäuse“, das zum ersten Mal Matthias Schulze als musikalischer Leiter verantwortete, zu besuchen. Und Besuche waren es denn auch, die im Mittelpunkt des facettenreichen Stückes standen, das der Kinderchor des Popkantorats gekonnt und routiniert in Szene setzte.
Zunächst bekam die Maus Benjamin, die auf den Feldern vor Bethlehem wohnte, Besuch von ihrer Cousine Rahel. Die beiden erleben als Zaungäste den Besuch der Engel bei den Hirten mit, in dem ihnen die weltverändernde Geburt im Stall von Bethlehem mitgeteilt wird. Die beiden sind dabei, wenn die Hirten sich aufmachen, um das zu sehen, was ihnen die Engel berichteten. Und sie erleben mit, wie Fremde aus fernen Ländern Maria und Joseph mit dem Kind im Stall besuchen. Dabei wird ihnen klar, wie diese Geburt die Menschen verändert, weil sie darin Gott erleben, der sich in seiner Liebe klein macht, um bei den Menschen zu sein.
Dies griff Pfarrer Matthias Zizelmann in seinem kurzen Impuls auf, in dem er allen Besucherinnen und Besuchern nicht nur ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschte, sondern auch dass sie dieser Heilige Abend durch die erfahrene Liebe verändert. Er bestellte die Grüße von Gemeindereferentin Irene Olma, die leider durch andere Verpflichtungen verhindert war.
Am Ende stand der große Dank an alle, die an diesem bewegenden Musical mitgewirkt haben, allen voran Popkantor Matthias Schulze mit den Kindern des Kinderchores, aber auch Dominique Detering, der für den Ton sorgte, die Eltern, die ihre Kinder durch die Zeit der vielen Proben und des Lernens begleiteten, aber auch alle Menschen hinter die Kulissen, ohne die diese erfolgreiche Krippenmusical nicht hätte stattfinden können. Auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für diesen schönen Auftakt des Heiligen Abends, der sicher zu Hause im Kreis der Familien fortgesetzt wurde.